nanoplus fertigt mit der Technologie von Multiphoton Optics Laserquellen für Infrarot-Sensorik

Dr. Ruth Houbertz, CEO und Managing Director von Multiphoton Optics GmbH, und Dr. Johannes Koeth, CEO von nanoplus Nanosystems and Technologies GmbH schlossen die Produktionsvereinbarung über die Herstellung von Laserquellen mit Mikrooptiken (dargestellt in der Mitte unten).
Quelle: Multiphoton Optics
27.01.2020 nanoplus Nanosystems and Technologies GmbH (nanoplus) aus Gerbrunn und die Multiphoton Optics GmbH (MPO) aus Würzburg haben eine Produktionsvereinbarung über die Herstellung von miniaturisierten Optiken auf Laserquellen für IR-Sensorik mittels der Technologie von MPO geschlossen. Damit kommt zum ersten Mal weltweit das Verfahren der Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) von MPO für die industrielle Fertigung von miniaturisierten Bauteilen in einem Pay-per-Use-Modell zum Einsatz.

Kostengünstig miniaturisierte Laserquellen für Infrarot-Sensorik

Die von nanoplus hergestellten Laser werden für hochpräzise Messungen in Industrie und Forschung eingesetzt. Im Markt für Infrarot-Sensorik besteht für die Hersteller der Sensoren bisher das Problem, dass sie in aufwändigen und zum Teil manuellen Arbeitsschritten Linsen auf diese Laser abstimmen und in einem Zusatzaufbau montieren müssen. Dies treibt die Herstellungskosten hoch und verhindert vom Markt geforderte miniaturisierte Sensoren. Bei dem von MPO entwickelten Verfahren des hochpräzisen 3D-Drucks wird die erforderliche Mikrooptik direkt auf die Laserquelle gedruckt.

„Die Technologie von Multiphoton Optics ermöglicht es uns, kostengünstig miniaturisierte Laserquellen für Infrarot-Sensorik anzubieten. Dadurch können unsere Kunden Zeit und Geld sparen und viel kompaktere Sensoren bauen.“, sagt Dr. Johannes Koeth, CEO von nanoplus.

Von der Forschung in die praktische industrielle Fertigung:  Zwei-Photonen-Polymerisation

Der hochpräzise 3D-Druck von MPO ist dabei in die bestehenden Produktionsabläufe von nanoplus integriert. Dr. Ruth Houbertz, Geschäftsführerin von MPO, sagt dazu: „Wir haben in mehr als 15 Jahren Zusammenarbeit mit Industriekunden Zwei-Photonen-Polymerisation aus den Forschungslaboren in die praktische industrielle Fertigung gebracht. Mit unserem Pay-per-Use-Modell reduzieren die Anwender die Zeit bis zur Marktreife drastisch, minimieren ihre Investitionskosten und zahlen nach gefertigter Stückzahl.“

Kontakt: Veronika Loose,  Multiphoton Optics GmbH